Das "Männerheim Köniz" wurde eröffnet, um aus der Haft entlassene Männer und bald auch Männer, die arbeitslos oder obdachlos waren, aufnehmen zu können. Das
Heim war für sie eine Art Grossfamilie. Die Heimleiter-Familie ass, arbeitete und feierte gemeinsam mit den Heimbewohnern.
Im Laufe der Zeit wandelte sich das Angebot und wandelt sich bis zum heutigen Tag parallel zu den Veränderungen der Bedürfnisse der Anspruchsgruppen.
Wohnqualität und Arbeitsbedingungen wurden fortwährend verbessert.
Nach Einführung der AHV wurde es möglich, auch den Männern, die nicht durch eine öffentliche Stelle im Heim platziert wurden, einen bescheidenen Pensionspreis zu
berechnen. Durch den Einbezug der IV (Invalidenversicherung), konnten auch jüngere Bewohner selber für einen Teil ihrer Beherbergungskosten aufkommen. Die Entwicklung des Angebots setzt
sich bis heute fort und wird dies auch in der Zukunft tun.