| vermutlich 1717 | Bau des Landsitzes "Unteres Buchsigut". |
| 1760 | Julie Bondeli, bekannte Essayistin und Weggefährtin von Jean-Jacques Rousseau, besitzt den Landsitz. |
| Juli 1903 | Die Heilsarmee kauft das "Buchsigut", um auf Wunsch des Staatrechtslehrers, Prof. Carl Hilty, ein Heim für entlassene Strafgefangene zu errichten. |
| August 1903 | Eröffnung des Wohnheims. Das Haus kann 30 Männer aufnehmen. Im Laufe des Sommers wird das erste Gemüse auf dem Berner Wochenmarkt verkauft. |
| 1909 | Bau eines Schweinestalls für die Schweinezucht. |
| 1913 | Bau des ersten Treibhauses für die Gärtnerei. |
| 1931 | Die Gemeinde Köniz enteignet der Heilsarmee 300 m2 Land für den Bau eines Wohngebäudes. Entgelt: CHF 8.– pro m2. |
| 1936 | Grosser Umbau des Wohnhauses. Das Dach wird angehoben und ein Stockwerk eingefügt. Ein Keller wird für die Zentralheizung ausgehoben. Finanzierung durch eine Gabe von CHF 75'000.–. |
| 1939 bis 1945 | Während des zweiten Weltkrieges werden Pferd und Lastwagen für die Landesverteidigung eingezogen. Mitarbeiter haben Militärdienst zu leisten und fehlen im Betrieb. |
| September 1940 | Die Fremdenpolizei weist dem Heim einige polnische Flüchtlinge zu. Pfadfinder helfen in der Gärtnerei. |
| Januar 1941 | Die Heerespolizei zieht in den Westflügel, in den Aufenthaltsraum der Männer, ein und unterhält hier das Büro des 1. Armeekorps bis zum Kriegsende. |
| Oktober 1941 | Pensionspreise: CHF 2.– beziehungsweise 2.50 pro Tag. |
| November 1942 | Gehalt des Chauffeurs: CHF 32.– pro Woche. Das 28-jährige Pferd Käthi muss durch ein neues Pferd ersetzt werden. Der Kaufpreis von CHF 3900.– wird unter anderem durch eine Gabe der Firma Brown Boveri ermöglicht. |
| Sommer 1946 | Grosse Schäden durch Engerlingsplage. |
| Sommer 1947 | Die Kulturen leiden unter der ausserordentlichen Dürre. |
| 1950 | Die Strassenverbreiterung der Gemeinde bedingt neue Einfriedung des Gartens. |
| Oktober 1953 | Jubiläumsfeier 50 Jahre Männerheim Köniz. |
| 1957 | Aufnahme von 50 Flüchtlingen aus Ungarn. Rund ums Haus werden Anlagen erstellt, dazu die Stützmauer und weitere Frühbeetkasten. |
| 1959 |
Anschaffung eines Erdsterilisierapparates. Ein Pensionär arbeitet 35 Matratzen auf. |
| 1960 | Installation einer Pumpanlage im Treibhaus. Anschaffung einer Gegensprechanlage mit vier Stationen. |
| 1961 | Schweinebestand: 71 Tiere. Gartenplanierung abgeschlossen. |
| 1962 | Schlechtes Jahr für die Kulturen. Der Frühling ist kalt und der Vorsommer nass mit Nachtfrösten. Umbau der Scheune in ein Wohnhaus mit einer Schreinerei. |
| Juli 1963 | Hagelwetter zertrümmert 360 Scheiben an Treibbeeten und Glashäusern. Es werden 60'000 Chrysanthemen-Jungpflanzen angezogen. |
| 1964 | Der alte Schopf wird abgerissen. An dessen Stelle wird ein Mehrzweckgebäude mit sechs Garagen und einem Keller erstellt. Teerung der Zufahrtsstrasse und des Hausplatzes. |
| Mai 1967 | Eröffnung des neuen Ladengebäudes (Kosten: rund CHF 75'000.–). |
| 1972 | Die zum "Buchsigut" gehörende Wasserquelle im Möösli wird bei der Überbauung Tulpenweg neu gefasst. Das Wasser entspricht nicht mehr den Anforderungen für Trinkwasser. Von nun an bezieht das Heim Wasser von der Gemeinde. Aufgabe der Schweinezucht. |
| 1973 |
Einführung von jährlichen Betriebsbeiträgen der öffentlichen Sozialversicherung (IV). |
| Juni 1973 | Bezug des Neubaus mit sieben Einbettzimmern und der neuen Wäscherei. Umbau der Schreinerei. Es entsteht zusätzlich ein Aufenthaltsraum und eine WC-Anlage. |
| Januar 1974 | Bezug des Dachstocks (Neubau): Fünf Zwei- und ein Einbettzimmer. Im Hauptgebäude wird die Treppe verstärkt und mit Nadelfilz belegt. Diese Kosten werden durch Spenden einer langjährigen Hausangestellten (CHF 1000.–) und einem Bewohner (CHF 100.–) übernommen. |
| 1975 | Amtliche Bewertung der ganzen Institution: 14'502 m2 mit CHF 2'671'220.–. |
| November 1977 | Einweihung des Anbaus mit Küche, Speisesaal, Kühl- und Vorratsraum. |
| September 1978 | Jubiläumsfeier 75 Jahre Männerheim Köniz. |
| April 1982 | Einweihung der neu erstellten Arbeitsräume der Gärtnerei. |
| 1983 | Einrichtung der Schreinerei als geschützte Werkstätte. |
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Sommer 1993 |
Die erste weibliche, betreute Mitarbeiterin startet in der Gärtnerei. |
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1996 |
Neubau Blumenhaus und Seitenflügel Hauptgebäude mit Nachtwachenzimmer, Sitzungszimmer und Büros. |
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2000 |
Eröffnung der WG25, einer weitgehend selbständigen Wohnform. |
| März 2003 | Zertifizierung Qualitätsmanagement. |
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Juli 2003 |
Die Heimleiterfamilie wohnt zum ersten Mal in der Heimgeschichte nicht im Buchseegut. |
| September 2003 | Jubiläumsfeier 100 Jahre Heilsarmee Buchseegut. |
| September 2006 |
Neuer Name: "Heilsarmee Buchseegut, Wohn- und Werkstätten".
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